Der Autor

Jan-Philipp Sendker unterwegs in Yangon, Burma © Frank Suffert

Jan-Philipp Sendker unterwegs in Yangon, Burma © Frank Suffert

Jan-Philipp Sendker wurde 1960 in Hamburg geboren. Mit 13 Jahren schrieb er in einem Schulaufsatz über sein Berufsziel: Schriftsteller.

Er machte das Abitur, verzichtete auf ein Studium oder eine Berufsausbildung und begann Romane zu schreiben. Trotz diverser Ideen und vielversprechender Anfänge kam er nie über die ersten zwanzig Seiten hinaus. Auf der Suche nach Inspiration zog  er nach Paris, studierte dort die französische Sprache und das Leben – beides mit mäßigem Erfolg.

 

Zurück in Deutschland arbeitete er als freier Journalist bis er 1987 als Reporter zum „stern“ ging.

Von 1990 bis 1995 arbeitete er als Amerikakorrespondent mit Sitz in New York für den „stern“. Fünf Jahre später ging er nach Hongkong, um für die Zeitschrift bis 1999 aus Asien zu berichten.

Anschließend nahm er seinen ganzen Mut und seine Ersparnisse zusammen und bat um drei Jahre unbezahlten Urlaub, um endlich seinen ersten Roman zu schreiben. In einem alten Farmhaus auf dem Land in New York entstand das Sachbuch „Risse in der großen Mauer“ und „Das Herzenhören“.

Da der Verkaufserfolg auf sich warten ließ, arbeitete er weiter für den „stern“, bis er 2005 dort kündigte. Seither lebt er als Schriftsteller mit seiner Familie in Potsdam.

 

Der Beginn seiner China Trilogie, „Das Flüstern der Schatten“ erschien 2007, der zweite Band „Drachenspiele“ folgte 2009. Mit dem Roman „Am anderen Ende der Nacht“ (2016) findet die Reihe ihren Abschluss.

Sendkers Bücher werden mittlerweile in über 35 Sprachen übersetzt. Die in Burma spielenden Romane „Das Herzenhören“ und „Herzenstimmen“ standen in vielen Ländern monatelang auf Platz 1 der Bestsellerlisten. Mit weltweit annähernd 4 Millionen verkauften Büchern ist er einer der aktuell erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren.